30. Oktober 2012

Strom aus Lebensmitteln, Erde und Wasser

Das Lebensmittel Energie besitzen, die man nach dem Essen auch spüren kann, ist uns allen klar. Das Lebensmittel auf direktem Wege auch LED Lampen zum brennen bringen können, wissen noch nicht so viele. Ich habe mich mal umgeschaut, was es da bereits für experimentale Erfahrungen gibt. Hier mehr zu freier Energie und kostenlosem Strom aus Lebensmitteln wie Kartoffeln, Orangen, Zitronen, Bananen und anderen Dingen, wie Kerzen, Erde, Wasser und Edelsteinen...



Biomasse und Stromerzeuger
Wenn Stromerzeuger von Alternativer Energie durch Biomasse sprechen, dann verbrennen sie meistens Holz, Holzverschnitt, Holzpellets, manchmal auch Stroh oder Torf. Oder sie verbrennen Biogase bzw Öle. Genau genommen ist die „alte“ Energiequelle Kohle auch „bio“.

Es wird also meistens verbrannt, um die Energie in Wärmeenergie umzuwandeln und brauchbar zu machen. Das heißt, um die Energie aus dem Energieträger zu bekommen, wird zusätzlich Energie aufgewendet (Hitze). Und die gewonnene Energie muss Gerätschaften in Gang setzen und geht dabei schon wieder ein Stück verloren. Schlauer wäre es also, wenn man die Energie einfach so aus der Biomasse in die Glühlampe „lockt“.

Die Diskussion um die Vor – und Nachteile der Biomasse als Energieträger ist lang – siehe Wikipedia. Auch ich bin nicht davon überzeugt, Äpfel, Kartoffeln oder Zitrusfrüchte extra anzubauen, damit irgendwo Glühlampen angehen. Oder gar Wälder extra abzuholzen bzw. bestehende Ackerflächen zum Anbau von Strom erzeugender Biomasse zu nutzen. Eine wirkliche Lösung ist es nicht. Wiederum liegt in Deutschland so viel Fallobst rum, welches niemand nutzt. Wieso also nicht damit mal ein paar Glühlampen erleuchten.

Ich zeige die folgenden Beispiele, weil es vor allem eine Botschaft gibt: In allem steckt Energie. Man muss nur sinnvolle Wege finden  - und da darf gern bestehende Technik und Methoden weiter entwickelt werden – um sie nutzbar zu machen. Tüfftler vor!

Die Videos

Organische Stromerzeuger

Der Klassiker ist wohl die Kartoffel-Batterie. Das erste Video zeigt einen kleinen Jungen, der mit einer Kartoffel seien Taschenrechner zum laufen bringt. Verblüffend einfach:
http://www.youtube.com/watch?v=ufoOJfzro2c

Das zweite Video zeigt die Leuchtkraft von Orangen:
http://www.youtube.com/watch?v=j_zoHUykPi4
Wobei erschreckend viele Orangen notwendig sind, um ein iPhone zum laden zu bekommen:
http://www.youtube.com/watch?v=9_LLj4_3ZRA&feature=related

Was Orangen können, können Zitronen schon lange:
http://www.youtube.com/watch?v=p3qXpqgaszs&feature=related

Das ganze funktioniert auch mit einer Banane:
http://www.youtube.com/watch?v=CljRc4bN8Ts&feature=endscreen&NR=1

Anorganische Stromerzeuger
Verlassen wir mal die Lebensmittel und wenden uns anderen, alltäglichen Dingen zu, die ebenfalls erstaunlich viel Energie in sich tragen:

So können brennende Kerzen ganz nebenbei genügend Energie zur Verfügung stellen, um damit eine LED oder einen 3 Volt Motor zum Laufen zu bringen:
http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&NR=1&v=NhC8KgbzIaU

Was wirklich unendlich um uns herum existiert und nicht extra „angebaut“ werden muss, ist Erde. Auch sie enthält natur gegebener Maßen Energie, die als Strom nutzbar ist. Hier im Video 12 Volt:
http://www.youtube.com/watch?v=eztcSWZpfJg

Auf 10 Volt schafft es Salzwasser. Zum Vergleich: Eine R6 Batterie hat 1,5 Volt. Da geht also was:

Das ganze funktioniert auch mit Edelsteinen:
http://www.youtube.com/watch?v=4uEYmclx46o&feature=related

Genau genommen ist alles ein Energieträger. Wer mit Messgerät, Kabeln und LED´s beginnt zu experimentieren, der wird im Haushalt in allem Energie finden. Ich bin gespannt auf Erfahrungsberichte.

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